28.11.2016

Am letzten Oktoberwochenende fand in Kottmarsdorf/Oberlausitz ein Treffen von Schlittenhundesportlern statt. Mit einem Team war ich auf der Strecke unterwegs...

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15.07.2016

am 9.7. habe ich mich wiedermal dem Zeitraffer gewidmet

 

06.07.2016

Einmal 69 Grad Nord Hin und Zurück

Das war allerdings nicht der ursprüngliche Plan für unsere Skandinavienreise. 4 Wochen Urlaub sollten möglichst sinnvoll genutzt werden und da spukte doch schon länger das Zauberwort Lofoten im Hinterkopf. Aber für einen "normalen" Urlaub erschien die Inselgruppe zu weit entfernt, um eine gemütliche Womo-Reise zu unternehmen. Diesmal schien es machbar und doch wollten wir nicht um jeden Preis bis dorthin fahren. Eine grobe Route mit viel Improvisationsspielraum hatten wir uns zurechtgelegt und so starteten wir mit dem alten Campingbus gen Norden.

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24.09.2013

Fläming Skate-Rundkurs 1

Einmal, und....   (oder vielleicht doch?)

Nicht das man mich falsch versteht, gegen die Strecke gibt es nichts zu sagen. Sowohl der Untergrund, die Beschilderung und Rastplätze sind sehr gut gemacht. Wenn sich ein mäßig talentierter Freizeitsportler wie ich auf so eine Strecke wagt, kann es schon mal passieren das unterwegs und hinterher die Frage aufkommt ob man noch ganz dicht ist. Aber der Reihe nach....

Am Freitag den 20. September mache ich mich nach der Arbeit auf den Weg Richtung Brandenburg. Ziel ist Wahlsdorf, ein Ort im Fläming. Hier soll das "Unternehmen" Rundkurs 1 seinen Anfang und wenn alles gut läuft auch sein Ende nehmen. Während der Fahrt geht mir immer die Zahl 92,2km im Kopf herum. Unsicherheit macht sich breit. Ist das nicht 2 Nummern zu groß für mich? Aber jetzt gibt es kein zurück mehr. Ich finde einen schönen Schlafplatz direkt an der Strecke. Zum Abendbrot gibt es eine große Pfanne Nudeln. Kohlenhydrate bunkern. Beizeiten geht auch das Licht um noch etwas auszuruhen. Am nächsten Morgen klingelt der Wecker 6 Uhr. Es ist noch dunkel. Muss das wirklich sein? Die Schwerkraft und der innere Schweinehund halten mich im Schlafsack fest. Meine Zweifel sind dageegen alle schon hellwach. Langsam komme ich in die Gänge. Für 7 Uhr hatte ich den Start geplant. Mit wenig Appetit frühstücke ich. Danach wird der kleine Rucksack gepackt. Das Trinksystem ist mit 3l Sportgetränk gefüllt. Dazu kommen reichlich Kohlenhydrate in Form von Gels, Riegeln und Schokolade. Fast schon feierlich ziehe ich die Powerslides an. Den Rucksack auf den Rücken, den Helm auf den Kopf(obwohl ich den sonst nicht trage), zum Schluss die Schlaufen der Stöcke festgezogen. Mit 6 Minuten "Verspätung" mache ich mich auf den Weg. Im Dorf ist noch alles still. Das rhythmische Klacken der Stöcke hallt von den Häuserwänden zurück. Die ersten Meter sind unheimlich schwer. So als ob ein großer Magnet im Auto wäre, der mich mit macht zurückhalten will. Wenn ich gewusst hätte das es die ganze Strecke nicht viel besser werden sollte, ich hätte bestimmt gleich wieder kehrt gemacht.

20.7.2013

 

Aus dem Leben von Wanderstiefeln 

 

  Da stehen sie nun, die nagelneuen Wanderstiefel

  von Hanwag und warten auf ihren ersten 

  Einsatz. Diese ersten Kilometer legen wir im

  heimischen Osterzgebirge zurück. Vom Kalk-

  werk Hermsdorf aus ein Stück das Tal der

  Gimmlitz hinab und in einer Schleife über

  den Drachenkopf zurück zum Ausgangspunkt.

  Eine kleine Tour bei der sich Füße und Schuhe

  erstmal etwas beschnuppern können. 

 

 "Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt."

 

Mit dabei auf dieser kleinen Tour ist Spot mein treuer Begleiter, der wie es sich für einen Siberian Husky

gehört, vorraus läuft und ordentlich zieht. Der gut ausgebaute und beschilderte Weg führt entlang

offener Wiesenflächen dur die sich die Gimmlitz schlängelt. Es blüht überall und zahlreiche Insekten

finden hier ihre Nahrung. Außer dem Vogelgezwitscher, dem Wind in den Bäumen und dem Plätschern

des Baches ist nichts zu hören. Eine seltene Wohltat mal keine Verkehrsgeräusche zu vernehmen.

Auf den ersten Kilmetern treffen wir auch keine anderen Wanderer. Vom linken Hang fließen zahl-

reiche kleine Bäche der Gimmlitz zu. Deren erfrischendes Wasser nutzt Spot gern um sich abzukühlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im weiteren Verlauf reihen sich einige Mühlen im Tal aneinander. Beginnend mit der Schmutzler-

mühle, weiter mit der Weicheltmühle, die als Gasthaus zum Verweilen einlädt. Die Müllermühle

ist für heute die Letzte welche wir passieren. Kurz danach verlassen wir das Tal Richtung Kalkstraße.

Am Ende des langen Anstiegs liegt der 805m hohe Drachenkopf und damit der höchste Punkt

der heutigen kleinen Tour. Zurück zum Kalkwerk ist es nur noch ein kleines Stück. Wer die Gimmlitz

von der Quelle bis zur Mündung in die Freiberger Mulde erwandern möchte hat einen Weg von

rund 27km vor sich.